Geschichte

Das Gebäude wurde vom Architekten Fritz Höger (1877 – 1949) in den zwanziger Jahren erbaut. In der Zeit bis zum Krieg in dem das Haus im inneren zum Teil ausbrannte, befand sich hier das „Restaurant am Stephansplatz“. Bereits seinerzeit eine bekannte gastronomische Herberge, in der die Stadtbewohner speisten und Operngesängen sowie Lesungen lauschten.

Die Grundmauern des Högers 1910 sind noch historischen Ursprungs und stehen demnach unter Denkmalschutz. Architekt Fritz Höger selbst, 1899 zum Baumeister ernannt, eröffnete 1907 sein
eigenes Architektur-Büro und wandte sich nach kleineren unbedeutenden Bauten ab 1910 dem Kontorhausbau zu. Dieses Datum war auch Anlass für den Zusatz „anno 1910“ für die heutige Gastronomie.

Bekannte Kontorhausbauten von Architekt Fritz Höger sind unter anderen: „Chilehaus“ in Hamburg 1921-1924 und „Anzeiger Hochhaus“ in Hannover 1927.